Schule heute und früher

Heute ist in der Schule vieles anders wie früher. Man hat ein Mäppchen und keinen Griffelkasten. Auch eine Schiefertafel benutzt man nicht mehr, sondern ein Schreibheft. Für den Füller brauchte man ein Tintenfass. Heute benutzt man Patronen.

Die Lehrer und Lehrerinnen waren sehr, sehr streng. Stockschläge sind nicht mehr erlaubt. Die Kinder hatten früher große Angst vor den Lehrern. Gott sei Dank ist das heute nicht mehr so. Die Lehrerin wird nicht mehr Fräulein genannt, sondern Frau.

Schulfeste gab es früher noch nicht. Früher musste man auch samstags in die Schule gehen. Sogar der Pastor kam für den Religionsunterricht in die Schule.

Zweimal in der Woche mussten die Kinder in die Schulmesse und anschließend direkt in den Unterricht. Die Messe war schon morgen um 7.00 Uhr.

Einen Rechenschieber benutzt man heute beim Rechnen nicht mehr.

Heute sind in meiner Schule das 1. und 2. Schuljahr und das 3. und 4. Schuljahr in einer Klasse. In größeren Schulen gibt es für jedes Schuljahr eine Klasse.

Meine Oma musste früher noch eine Schürze in der Schule tragen. Heute können wir Kinder in der Schule anziehen was wir wollen.

Für die Handarbeit hatten die Mädchen extra einen Handarbeitskorb.

Vieles ist anders  geworden in der Schule und das ist auch gut so!

Von Ronja und Zora


 

 

 

Wir wünschen der ganzen Schulgemeinschaft und allen Lesern schöne Winterferien und närrische Karnevalstage.


Ein Besuch in die Vergangenheit

 - Die Niederfeller Grundschüler drücken die Schulbank im Heimatmuseum in Gondorf -

Wie lebten die Menschen vor 100 Jahren? Mit diesem Thema beschäftigten sich die dritte und die vierte Klasse im Sachunterricht. Da lag es nahe, das Heimatmuseum in Gondorf zu besuchen. Am frühen Morgen gingen wir gemeinsam nach Gondorf, wo wir uns mit Herrn Lellmann vom Heimatverein Gondorf trafen, um das Museum zu besichtigen. Zu Beginn und auch der Höhepunkt für die meisten Kinder, war das alte Klassenzimmer. Dort versetzten sich die Schüler und Schülerinnen zurück in die alte Zeit und erfuhren, wie es war, die Schulbank zu drücken und mit dem Griffel auf Schiefertafeln zu schreiben.

Danach sahen sie sich eine alte Nähstube, einen alten Friseursalon, eine Schuhwerkstatt, ein Elektrikzimmer und das Trauzimmer an, in dem eine Hochzeit von den Schülerinnen und Schülern nachgespielt wurde. Besonders toll war es, dass die Kinder so viele Dinge ausprobieren durften. Das hat allen einen Riesenspaß gemacht.

Nach diesem ereignisreichen Tag ging es bei frühlingshaftem Wetter zurück nach Niederfell in die Schule und alle stellten fest, dass die Schule heute doch einige Vorzüge aufweist.


Lesen heißt auf Wolken liegen

 

 

 

 

Auch dieses Jahr wurden wir wieder von der Grundschule Dieblich zum Vorlesemorgen eingeladen.

Unter dem Motto "Lesen heißt auf Wolken liegen" verbrachten wir einen tollen Vormittag in Dieblich und hörten viele und tolle Geschichten.

Danke für diesen ereignisreichen Tag. 


Wie geht man respektvoll und fair miteinander um?

 - Ein Präventionsprojekt in der Grundschule Niederfell -

Wie verhält man sich bei Konflikten, auch außerhalb der Schulzeit? Was sind eigentlich Zivilcourage und Mobbing?

 

Das waren, wie letztes Schuljahr bereits, Themen in der Grundschule Niederfell. Dieses Mal nahmen alle Kinder der Klassen 1 bis 4 an dem Zivilcouragetraining teil. Dankenswerterweise wurde das Projekt vom Landessportbund Rheinland-Pfalz und dem Ministerium finanziell unterstützt.

Die Zivilcourage-Trainerin Gabriele Jaenisch bot unter dem Motto „Kinder stark machen“ ein breitgefächertes, kunterbuntes Vormittagsprogramm an, das den Kindern vor allem Unterstützung bei Konflikten innerhalb und außerhalb der Schulgemeinschaft geben soll.

In bewegungsaktiven Übungen lernten die Kinder wichtige Methoden, wie sie in schwierigen Situationen reagieren können. Sie übten einen respektvollen und fairen Umgang miteinander, erkannten und akzeptierten die Grenzen der anderen.

Dazu gehörte auch das Wünschen eines „Guten Morgens“. Die Kinder erfuhren im Rollenspiel, wie es ist, ausgeschlossen zu werden. Es wurden immer wieder Teamspiele durchgeführt, wie z.B. das „Fuchs und Gans Spiel“, indem es darum ging die Spielkameraden wieder zu befreien, wenn sie gefangen wurden.

Wichtig war es, dass die Schüler in den Reflexionsphasen mit Frau Jaenisch besprachen, wie die erlernten Möglichkeiten im Alltag angewendet werden können.  Hierbei wurde auch gesagt, dass es wichtig ist, die Eltern mit „ins Boot“ zu nehmen. Gibt es Konfliktsituationen am Nachmittag, sollen die Kinder mit ihren Eltern über diese Situationen sprechen und sich bei ihnen Hilfe holen.

Bei dem Spiel „Bermuda-Dreieck“ hatten die Schüler die Aufgabe auf einem Dreieck zu balancieren und sich dabei der Größe nach aufzustellen. Herunterfallen sollte niemand. Dieses Spiel erforderte große Teamfähigkeit. Die Kinder aus dem 3. und 4. Schuljahr kümmerten sich toll um die Kleinen.

Nachdem das 1. und 2. Schuljahr Schulschluss hatten, ging es mit den älteren Schülern und Schülerinnen weiter. Wie sagt man „NEIN“ und wie zeigt man dem Gegenüber, dass es reicht? Mit dem Wort „STOPP“! Der sichere Stand und die Stimme spielten hierbei eine sehr wichtige Rolle.

Ein großes und für die Schüler sehr wichtiges Thema an diesem Vormittag waren die Fragen: "Was ist eigentlich Gewalt? Welche Formen von Gewalt gibt es und was zählt schon dazu?"

Die Kinder hatten anhand einer Gewaltskala die Aufgabe, verschiedene Gewalttaten nach ihrer Schwere einzuordnen und in eine Rangfolge zu bringen. Es wurde viel darüber gesprochen, unterschiedliche Meinungen geäußert und ein Gespür aufgebaut, wo Gewalt anfängt und wo sie aufhört.

Am Ende des Vormittags waren sich die Kinder einig: Wir kennen die richtige Vorgehensweise und Möglichkeiten sich zu helfen. Nun müssen sie die Ideen vertiefen und umsetzen.


 

 

 

 

 

Auch beim "Gesunden Frühstück" nach den Weihnachtsferien stand alles unter dem Motto: Neujahr.

In diesem Sinne allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute. 


 

 

 

 

 

 

Die Kinder sind bereit für Sankt Martin.

 


Die Herbstzeit ist zum danken da

 -Gemeinsamer Erntedankgottesdienst - 

 

Gemeinsam feierten die Förderschule Kühr, der Kindergarten und die Grundschule Niederfell einen Erntedankgottesdienst. Dieser fand nicht wie normalerweise in der Kirche statt, sondern im Victor-Braun-Raum des Herz-Jesu-Hauses in Kühr. Die Kinder brachten nämlich viele Körbe mit tollen Herbstsachen mit: Kürbisse, Kastanien, Nüsse,… Alles, was der Herbst uns schenkt. Gemeinsam legten die Kinder ein wunderschönes Herbstmandala. Dabei wurde viel gesungen.

 

Am Nachmittag feierten die Grundschulkinder mit ihren Eltern und Großeltern ein herbstliches Fest. Lieder, Gedichte und der Sketch „Verloren!“ sorgten für einen schönen Nachmittag. Auch eine Quizfrage wurde von den Lehrerinnen Mirjam Möhrer und Stefanie Schmitt gestellt: Wie viele Kartoffeln haben die Kinder in dem schuleigenem Hochbeet geerntet?

98 war die richtige Lösung. Die genaue Anzahl wurde leider nicht geschätzt, aber es gab viele Vorschläge, die nah am Ergebnis lagen. Die Siegerin gewann ein großes Erntedankbrot. Nach Kaffee und Kuchen ging ein gemütlicher Herbstnachmittag zu Ende.


Besuch beim Bäcker Barth in Niederfell

 

Das 3. und 4. Schuljahr der Grundschule Niederfell besuchte zum Abschluss des Themas „Vom Korn zum Brot“ die Bäckerei Barth in Niederfell.

 

Für die Kinder war es sehr spannend und interessant zu sehen, wie und wo die vielen Backwaren entstehen. Die Kinder hatten viele Fragen, welche beantwortet wurden. Auch sahen sie wo das Mehl gelagert wird, wie der Teig entsteht und wie Croissants gemacht werden. Nach zahlreichen Eindrücken, durfte jedes Kind noch selber mit anpacken. Gemeinsam wurden Plätzchen gebacken, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften. Doch die meisten wurden schon in der Schule verputzt.


 

 

 

 

 

Wir wünschen der Schulgemeinschaft Niederfell und allen Lesern unserer Internetseite schöne, sonnige Herbstferien!


Wir kochen Grießbrei

In der Grundschule Niederfell hat das 3. und 4. Schuljahr Grießbrei gekocht. Zuerst haben wir alle Zutaten und Arbeitsmittel vorbereitet. Nachdem die Milch gekocht war, haben wir den Grieß dazu geschüttet. Dann musste der Grieß noch einmal aufkochen und danach ziehen. Nach der Pause konnten wir den Grießbrei endlich essen. Mit Zimt hat er noch besser geschmeckt. Das war super!

Von Amelie

 

In den letzten Wochen haben wir, das 3. und 4. Schuljahr, viel gebacken und gekocht. Wir haben folgende, leckere Sachen zubereitet: Körnerbrot, Weißbrot, Weinbergpfirsichmarmelade, Apfelmus, Grießbrei, Popcorn und Waffeln. Nachdem wir gekocht oder gebacken haben, schrieben wir die Rezepte dazu auf. Am meisten hat es uns gefallen, Grießbrei zu kochen, weil wir über den Grießbrei so viel Zimt streuen durften. Das war sehr lecker!

Von Jana und Orinda

 

Rezept: Wie man Grießbrei für eine Großfamilie macht

Für den Grießbrei benötigt man folgende Zutaten: 300gr Weichweizengrieß, 3l Milch, 9 EL Zucker, 3 Päckchen Vanillezucker und bei Bedarf 1 Prise Zimt.

Außerdem braucht man folgende Arbeitsmittel: Eine Waage, einen Herd, einen Topf, einen Messbecher, einen Schneebesen, ein Schüsselchen und einen Löffel.

Zuerst bringt man Milch, Zucker und Vanillezucker im Topf zum Kochen. Achtung, die Milch darf nicht überkochen! Dann nimmt man den Topf vom Herd und verrührt den abgewogenen Grieß mit dem Schneebesen in der Milch. Danach kocht man den Grieß auf und verrührt ihn. Nun lässt man den Brei 5 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen. Zum Schluss füllt man den Brei in ein Schüsselchen und kann eine Prise Zimt drüberstreuen. Guten Appetit!

Von Lotta


Große Ernte im Niederfeller Schulgarten

 -Die Kinder ernteten kiloweise rote Weinbergpfirsiche-

  

Der Frühling ließ es schon erahnen: 2018 wird ein ertragreiches Jahr für den Weinbergpfirsichbaum der Grundschule Niederfell. Viele kleine Pfirsiche entwickelten sich aus den Blüten und wurden immer größer und größer. Im Sommer hingen sogar so viele Früchte am Baum, dass einige Äste gestützt werden mussten. Nach den Sommerferien fühlten wir fast täglich, wie weit die Pfirsiche gereift sind und ob sie bald geerntet werden können. Denn die Kinder hatten geplant Marmelade zu kochen. So wurden schon viele Marmeladengläser gesammelt und mitgebracht. Und dann stand die Ernte vor der Tür. Die Kinder kamen aus dem Pflücken nicht mehr raus, da der Ertrag so groß war. Zwischendurch musste natürlich der ein oder andere Pfirsich probiert werden und alle waren sich einig: Die schmecken super lecker!

Einige Tage später verarbeiteten alle Kinder die Pfirsiche zur Marmelade. In mehreren Gruppen wurden die Pfirsiche entkernt, püriert und mit Gelierzucker gekocht. Die Gläser wurden immer knapper. Doch zum Glück sorgten die Nachbarn und Eltern spontan für Nachschub. Am Ende hatten wir über 100 Gläser mit Marmelade gefüllt. Eigene Etiketten wurden auch gebastelt. Nun können die Gläser verkauft werden. Der Ertrag soll dann für einen guten Zweck gespendet werden.


Eine aufregende, schöne Woche geht zu Ende

 -Sportfest, Wandertag, Vorbereitungen für die Kirmes und eine Lesung in der Förderschule des Herz-Jesu-Hauses-

 

Es stand viel auf dem Programm der Schüler in der letzten Woche. Da im Schulgebäude neue Fenster eingebaut wurden, verlagerten die Lehrerinnen den Unterricht nach draußen. Das Wetter spielte wunderbar mit.

Beim Sportfest kämpften die Kinder um Punkte. Dabei stand der Spaß im Mittelpunkt und es wurden neben Einzelwettkämpfe auch gruppenbezogene Wettkämpfe durchgeführt.

Am nächsten Tag ging es dann in die Natur. Alle Klassen wanderten rund um Niederfell. An der Grillhütte im Tal des Aspeler Baches gab es den ersten Zwischenstopp. Die Kinder suchten sich ein schönes Plätzchen und es wurde ausgiebig gefrühstückt. Danach ging es weiter und wir kehrten auf dem Spielplatz in Kühr ein. Dort wurden wir mit Eis überrascht. Genau richtig an diesem warmen Tag.

In den nächsten Tagen bereiteten die Kinder viel für die anstehende Kirmes vor. Es wurde gebastelt und gesungen.

Eine weitere tolle Aktion war die Lesung, zu der uns die Förderschule Kühr einlud. Die Autorin Barbara Iland-Olschewski las aus ihrem aktuellen Buch „Tiergeister AG – Achtung, gruselig!“ vor. Damit alle in Gruselstimmung kamen, wurden schaurige Lieder gesungen. Am Ende durfte ein Autogramm nicht fehlen.


Ein neues Schuljahr steht vor der Tür

 

Schnell sind die Sommerferien vorbeigewesen und ein neues Schuljahr steht nun vor der Tür. Unsere fünf Erstklässler wurden herzlich begrüßt. In einem gemeinsamen Gottesdienst feierten die Kinder den Schulanfang. Bei der anschließenden Einschulungsfeier zeigten die Schulkinder, was sie schon alles in der Schule gelernt haben und worauf sich die kleinen I-Dötzchen freuen können.

 

Schön, dass ihr nun bei uns in der Schule seid! 


 

 

 

 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, sowie den  Lehrkräften einen guten Start ins neue Schuljahr!